Gründungsveranstaltung der Paul Watzlawick Gesellschaft

 

Paul Watzlawick Projekttage

 

 

Wie wirklich ist die Wirklichkeit?

22./23. November 2018 Peraugymnasium

 

22.11.2018 18.00

Lesung, Poetry Slam Performance & Podiumsdiskussion

23.11.2018 09.30 – 11.10

Workshops im Peraugymnasium

23.11.2018 11.30   Eröffnung Paul Watzlawick Aula

Donnerstag, 22.11.2018

18-19 Uhr

Lesung im Dialog: Ulrich Hagg/ Elvira Gross

Paul Watzlawick´s Wirklichkeit

Donnerstag,22.11.2018

19-20 Uhr

Podiumsdiskussion:

Paul Watzlawicks Welt

Gemütlicher Ausklang mit Buffet

Freitag, 23.11.2018

09.30-11.10

6 Parallele Workshops in den Räumlichkeiten des Peraugymnasiums

Einladung an alle Schüler, Lehrer, Eltern und Interessierte

Freitag, 23.11.2018

09.30-11.10

Crashkurs durch Watzlawicks Wirklichkeit

Paul Watzlawicks Forschungen zu Kommunikation haben das (post)moderne Denken – und so auch die Soziale Arbeit und Sozialpädagogik – stark beeinflusst. Ohne seine Erkenntnisse sind etwa systemische Familienarbeit, modernes Konfliktmanagement u. Ä. nicht denkbar. Auch in den breitgefächerten Möglichkeiten der virtuellen Kommunikation (Social Media)  „springt uns Watzlawick förmlich an“. Wir wollen in einem Crash-Kurs an diesem Vormittag in die Welt der Kommunikationswissenschaft nach Paul Watzlawick eintauchen und uns auch in praktischen Übungen mit unserem Kommunikationsverhalten auseinandersetzen.

Mag. (FH) Manfred TAUCHNER (Jhg.1969) ist FH-Lektor, Diplomierter Sozialarbeiter (DSA) und Sozialarbeitswissenschaftler. Als Stammhochschullehrer im Bachelorstudiengang Soziale Arbeit an der Fachhochschule Burgenland sowie als externer Lektor an der Donauniversität Krems unterrichtet er neben Kommunikation & Gesprächsführung auch Sozialphilosophie/Ethik sowie Methoden  und Handlungsfelder Sozialer Arbeit. Schwerpunkt seiner mittlerweile 25-jährigen sozialarbeiterischen Praxis sind Straffälligenhilfe, Suchtarbeit und Wohnungslosenhilfe.

Freitag, 23.11.2018

09.30-11.10

Wer war Paul Watzlawick? Was sagen uns seine Ideen heute?

 Leben Paul Watzlawicks – Meine Erlebnisse mit ihm

Paul Watzlawick Quiz

Geschichten und Bücher von Paul Watzlawick und deren Relevanz heute

Kommunikationstheorien

Dr.in phil. Gisela Schwarz

Klinische und Gesundheitspsychologin und Systemische Familientherapeutin.
Vieljährige Tätigkeit als Leiterin der Schulpsychologischen Beratungsstelle Feldbach
seit 2000 Praxis für Systemische Therapie und Supervision in Graz mit Schwerpunkt Kinder- und Jugendtherapie im stationären und ambulanten Setting. Erwachsenenpsychotherapie für Einzelpersonen- Paare und Familien sowohl privat wie auch im Rahmen des Netzwerks Psychotherapie Steiermark. Lehraufräge an der Alpe Adria Universität und an der Karl Franzens Universität.

Freitag, 23.11.2018

09.30-11.10

„Who Am I?“ Haben müssen – sein wollen! Wer bin ich und was für ein Mensch will ich werden?

Die Zeit des Übergangs vom Kind zum Erwachsenen (Adoleszenz) ist schon immer eine Zeit körperlicher, geistiger, emotionaler und sozialer Veränderung, die sich mehr oder weniger stürmisch und krisenhaft vollziehen kann. Die Auseinandersetzung mit dem soziokulturellen Kontext, indem diese Identitätsfindung passiert ist somit die wesentliche Zielsetzung des Workshops.

Die zentrale psychologische Entwicklungsaufgabe der Pubertät ist die Identitätsfindung, also die Beantwortung der Fragen: „Wer bin ich!“  und „Was für ein Mensch will ich werden?“

Transportmittel, also verwendete Methoden, basieren auf den Eckpfeilern des Improvisationstheaters (Wahrnehmungs- und Ausdrucksübungen, Rollenspiele) und den theoretischen Grundlagen der Kommunikationstheorie Paul Watzlawicks (Ebenen der Wahrnehmung, Konstruktion von Wirklichkeiten, 5 Axiome der Kommunikation).

Im Workshop werden durch eine immense Methodenvielfalt Lebenswelten gebaut, zerstört, verändert, zeitlich verschoben und in unterschiedliche (künstlerische) Genres verpackt. Jugendliche werden motiviert, neue Ausdrucksmöglichkeiten zu erkunden und sich in (neuen) unterschiedlichen Rollen zu erproben.

DSA Arnold Gröbacher: ÖVS-Supervisor/Coach, Pädagogische Leitung der familienunterstützenden WGs Balu – SOS-Kinderdorf, Gründung der AIS-BetreuungsgmbH Steiermark, Delegationsleitung bei United Games of Nations, div. Lehr- und Fortbildungsveranstaltungen in der Erwachsenenbildung.

Freitag, 23.11.2018

09.30-11.10

Als ob ist so gut wie.  Oder:  »Wo ein Möglichkeitsraum, ist auch ein Wirklichkeitsraum«

Im Workshop soll, nach einer kurzen Einführung in die Philosophie des Als-Ob von Wittgenstein bis Watzlawick, anhand von Fallbeispielen aus der Praxis die Methode der Als-Ob-Interventionen in ihren verschiedenen Ausprägungen spielerisch erarbeitet und vermittelt werden. Die Eröffnung von Möglichkeitsräumen kann helfen eine innere Wirklichkeit zu erzeugen, die mit allen Sinnen erfasst und bei Bedarf auch wiederhergestellt werden kann. Neben eigenen Methoden werden wir uns der Petö-Methode und der Wunderfrage nach de Shazer in abgewandelter Form nähern. Es braucht keinerlei Vorwissen oder Voraussetzung für den Besuch dieses Workshops.

Univ. Lekt. Ulrich Hagg, Lektor an der Alpe Adria Universität Klagenfurt, Psychotherapeut für systemische und Familientherapie, Paartherapeut, Mediator und Supervisor; Seminare und Fachpublikationen zu Paar- und Sexualtherapie, Kommunikation und Konfliktdynamik, systemische Interventionsformen.

Freitag, 23.11.2018

09.30-11.10

Wer versteht, was ich, du, er sie, es wirklich mein/e/s/t?

Der Workshop beschäftigt sich mit Fragen der Wirklichkeit von Sprache und Literatur. Ausgehend von Leseerfahrungen und eigenem Sprachgebrauch der TeilnehmerInnen werden unter anderem folgende Fragen behandelt: Besitzt Sprache eine eigene Wirklichkeit oder bildet sie vielmehr Wirklichkeit ab? Wie beeinflussen neue Medien und digitale Kommunikation die Literatur (auch persönliche Literatur wie Tagebuch, Brief etc.)? Ist ein SMS möglicherweise bereits Literatur?

MMag. Elvira M. Gross, geboren 1973 in Klagenfurt, studierte Germanistik und Romanistik sowie Kulturmanagement in Wien und Paris. Sie arbeitet als Kulturjournalistin und Übersetzerin, Texterin und Ghostwriterin, Sprecherin und Lektorin für verschiedene österreichische und deutsche Verlage, darunter Mandelbaum, Septime und Mare, mit Schwerpunkt auf deutschsprachiger und französischer Literatur der Postmoderne, literarische Phänomene und interdisziplinäre Projekte (Kunst, Philosophie, Psychologie).

Freitag, 23.11.2018

09.30-11.10

Was kann uns die Naturwissenschaft über die Wirklichkeit erzählen?

Ich möchte Ihnen einen „kurzen“ Abriss dessen liefern, was wir heutzutage „Moderne Naturwissenschaft“ nennen. Ich begleite Sie von der Naturphilosophie (Aristoteles, Demokrit) über die Transzendentalphilosophie (Kant) zum großen Begründer der modernen Wissenschaftstheorie, dem Vertreter des kritischen Rationalismus: Karl Popper. Ist dieser Prolog verdaut, wird es ernst …

Was kann uns die Naturwissenschaft über die Wirklichkeit erzählen? Was über die Wahrheit? Was ist Sinn und Zweck der empirischen Forschung und gibt es Grenzen des empirisch Fassbaren? Was ist der Stand der Dinge in theoretischer Physik und Kosmologie? Welches Weltbild herrscht aktuell vor? Ich möchte Ihnen die großen Theorien des 20. Jahrhunderts (Quantentheorie, Relativitätstheorie) schmackhaft machen und Ihnen zum Abschluss noch ein paar „heiße“ Themen mit auf den Weg geben: Wo sind die Außerirdischen? Ist die Erde flach? War die Mondlandung echt echt? Was war vor dem Urknall?

Thomas Knauder: Nach aufregenden Jahren in Klagenfurt, Graz und Linz bin ich mittlerweile Lehrer an der Heilstättenschule Klagenfurt/Kärnten. Ich unterrichte Mathematik, Physik, Chemie, Geometrie und bei Bedarf auch Biologie, Geographie oder Geschichte. Leidenschaftlicher  Naturwissenschaftler.

Freitag, 23.11.2018

11.30 Uhr

Feierliche Eröffnung des Paul Watzlawick Begegnungsraums

Aula des Peraugymnasiums in Villach

Durch Dir. Mag. Herwig Hilber mit einer Festrede von Bürgermeister Günther Albel